UM gründet neue Strategiedisziplin „Growth“

UM FORDERT MEHR VERANTWORTUNG IM MARKETING

+++ Agentur gründet neue Strategiedisziplin „Growth“ +++ Versierte Marketingexperten verstärken Team +++ Für 2018 spricht CEO Sven Weisbrich vom Anbruch einer neuen Pionierzeit und fordert für Mediaagenturen mehr Verantwortung im Marketing. +++

 

Frankfurt / Main, 23. Januar 2018 – Die digitale Transformation eröffnet neue Räume für Wachstum. Vor allem die Verfügbarkeit immer neuer Daten schafft völlig neue Möglichkeiten, diese Räume zu besetzen. Das macht sich UM zunutze und gründet mit Saskia Frauscher und Christoph Klemann die neue Strategiedisziplin „Growth“. Und wie der Name schon sagt, ist Wachstum das ausgesprochene Ziel – das der bestehenden und zukünftigen Kunden.

Der Agenturmarkt wandelt sich fundamental. Die Anforderungen der Kunden steigen rasant und neue Player drängen in den Markt. „Wir richten unseren Fokus als Berater neu aus und treiben Innovationen in Deutschland mutig voran. Das Feedback unserer Kunden zeigt, dass wir nur mit einem integrierten Mediaansatz das Wachstum von Unternehmen beflügeln“, sagt Sven Weisbrich, CEO UM. Bei UM trifft langjährige Erfahrung im Umgang mit business-relevanten Daten und Kennzahlen auf die Kreativität der Berater unterschiedlicher Fachbereiche. „Growth ist nicht nur eine neue Abteilung. Sie steht für unsere Haltung, als Agentur Verantwortung für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Kunden zu übernehmen. Diese Haltung ist für uns als Berater essentiell, am Markt aber immer noch zu selten“, so Weisbrich.

 

Auf der Agenda der neuen Strategiedisziplin steht vor allem, Konsumenten- und Marktverhalten vorherzusagen, um diesen mit neuen digitalen Geschäftsmodellen zu begegnen. Die tiefe Analyse der Daten und ihre exakt auf den einzelnen Kunden zugeschnittene Bewertung minimiert die wirtschaftlichen Risiken des jeweiligen Unternehmens. Mit dem Angebot will Weisbrich eine Lücke im Markt schließen. Die Nachfrage ist da und die ersten Kunden stehen in den Startlöchern. Frauscher und Klemann leiten die neue Unit. Sie beraten bestehende Kunden in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung und tragen das Angebot aktiv in den Markt.

 

Mediaagenturen bieten Kunden enormes Potenzial
Saskia Frauscher kommt von Carat Wiesbaden, wo sie die letzten sieben Jahre als Director Strategie für Kunden aus den Bereichen Automotive, FMCG und Pharma gearbeitet hat. Sie verantwortete das strategische Neugeschäft ebenso wie die Entwicklung und Implementierung integrierter Marken- und Kommunikationskampagnen. Seit Dezember 2017 ist sie als Director Strategy & Growth bei UM. „Ich freue mich, gemeinsam mit UM zu wachsen und den Bereich Strategie & Growth neu zu bündeln. Die Agentur bietet die optimalen Voraussetzungen, einen starken digitalen Footprint, die Flexibilität, Expertise effektiv im Kundenfokus zu bündeln, die Fähigkeit, Media und Kommunikation in Businesslösungen zu übersetzen, und Kollegen mit einer ausgeprägten Wachstumsmotivation und Spaß an frischem Denken“, sagt Frauscher.

 

Christoph Klemann startete als Director Growth bereits im November 2017 bei UM. Zuvor verantwortete er als Director Data Partner Management bei nugg.ad unter anderem die internationale Akquisition von Datenpartnerschaften für den Datenmarktplatz von Zalando Media Solutions. „UM ist eine der innovativsten und kreativsten Mediaagenturen und im Verbund einer der größten Buying-Instanzen. Für mich war es eine einfache Entscheidung, die Herausforderung anzunehmen. Auf meiner Agenda 2018 steht, Wachstum für Unternehmen zu schaffen, bei denen das Thema Business-Transformation im Fokus steht“, so Klemann.

 

Das Marketing verändert sich – und wie! Zeit für Pioniere.
Better Science, Better Art, Better Outcomes heißt die Mission von UM, die in Deutschland mit mehr als 250 Mitarbeitern in Frankfurt, Nürnberg, Düsseldorf und Hamburg Marken wie Fitbit, GALERIA Kaufhof, GoPro, Johnson&Johnson, Media Markt, Revlon, Spotify oder die ZURICH Versicherungsgruppe betreut. „Nur wenn wir es schaffen, die Grenzen zwischen Media und Content, Daten und Technologie zu verschmelzen, kann Markenkommunikation beim Konsumenten ankommen“, sagt Weisbrich. Für 2018 spricht der Marketingexperte vom Anbruch einer neuen Pionierzeit und fordert: „Mediaagenturen bewegen den Löwenanteil des Marketingbudgets, daher müssen sie auch mehr Verantwortung im Marketing übernehmen.“

 

  • „Eine neue Generation mutiger Marketingentscheider übernimmt das Ruder. Oder: Das Jahr des letzten CDOs.“
    Generationenwechsel im Marketing. Neue Leute wachsen nach. Es geht nicht mehr darum, eine digitale Strategie zu haben, sondern eine Strategie zu haben!
    Neuer Mut durch die Arbeit mit Daten, Zielgruppen und Content, kalkulierbare Risiken einzugehen und Neues auszuprobieren in einem Marketing-Deutschland, das sich in den letzten Jahren darauf konzentriert hat, alles richtig zu machen.
  • „Mediaagenturen bekommen mehr Verantwortung im Marketing“
    Die Grenzen zwischen den Marketingdisziplinen verwischen und Agenturangebote überschneiden sich zunehmend. Die Anforderungen an Unternehmen, das richtige Set an Agenturen auszuwählen und konsequent zu führen, nehmen zu. Mediaagenturen bewegen den Löwenanteil des Marketingbudgets und müssen daher auch mehr Verantwortung im Marketing übernehmen. Ziel muss es sein, die Zusammenhänge zwischen Zielgruppe und Marke, Content und Kundenbindung (CRM) so zu steuern, dass ein Geschäftserfolg entsteht. Ihre Kernaufgabe ist es, Erkenntnisse plattformübergreifend in Handlungsempfehlungen zu übersetzen und so jedem einzelnen Kunden beim Erreichen seiner Ziele beratend zur Seite zu stehen.
  • „Neue Pionierzeit bricht an und bringt frisches Blut in die Branche“
    Viele Markenvertreter bestätigen, dass es nie eine Zeit gab, in denen die Antwort auf ein Briefing unterschiedlicher ausfallen könnte. Etablierte Wege, Zielgruppen zu erreichen, treffen auf neue Plattformen und Technologien. Die Diversifikation der Skills und Rollen in der Mediabranche steht in voller Blüte. Egal ob Data Scientists, oder Programmatic Manager, Content Developer, CRO Spezialisten oder Talent Manager – sie sind heute nicht mehr wegzudenken. Der Erfolg liegt in der Orchestrierung all dieser, an sich nicht homogen zueinander passenden Individualisten, zu einem funktionierendem Ganzen. Wer hier dynamisch, aber konsequent agiert, verschafft sich ein starkes Differenzierungsmerkmal zu großen, schwerfälligen Organisationen.
  • „Der Druck steigt. Die Medien müssen sich weiterentwickeln.“
    Sinkende Reichweiten, steigende Kosten. Das Modell vieler Medien hält der Geschwindigkeit der Konsumenten nicht mehr Stand. Es kommt Bewegung in den Markt, vor allem bei den Traditionsmedien. Die aktuellen Zukäufe im Technologie- und Digital-Segment weisen die Richtung, können aber nur der Anfang sein.
  • „Marken brauchen mehr lokale Sichtbarkeit“
    In 28 deutschen Städten leben jeweils mehr als 250.000 Menschen. Ganz anders als in England oder Frankreich haben wir in Deutschland die Aufgabe, auf regionale und lokale Zielgruppenbedürfnisse einzugehen. Daten im Raum nehmen künftig auch für nationale Marken ohne Handelshistorie eine viel wichtigere Rolle ein. Tools und Algorithmen spielen eine wichtige, aber nachgelagerte Rolle. Langjährige Handelserfahrung kombiniert mit dem intelligenten Umgang von kleinsträumigen Daten werden zum Entscheidungskriterium bei der Agenturwahl.